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Parkett-Verlege - Tips


Parkett_schneiden Parkett_verlegen Parkett_schleifen

Bevor Sie Parkett oder Laminat selbst verlegen wollen, sollten Sie beachten: Besitzen Sie das nötige Werkzeug? Benötigt werden: Kappsäge, Stichsäge, scharfe Sägeblätter, Gliedermaßstab, Abstandshalter, Einscheibenschleifmaschine mit Schleifblättern 100er und 120er Körnung für Parkett, Handkreissäge mit Führungsschiene falls der Bodenaufbau zu hoch wird (zum Kürzen vonTürblättern und Zargen), Handschleifmaschine für die Ecken, Zahnspachtel, Handschuhe, Pinsel und Walzen für die Versiegelung, Schlagholz, Hammer, Zugeisen, Abstandskeile, Bleistift. Bevor Sie mit dem Parkett verlegen beginnen, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen.
Nun geht es an die Berechnung der benötigten Menge Parkett. Messen Sie die Länge und die Breite des Raumes. Multiplizieren Sie diese beiden Zahlen und Sie erhalten die Quadratmeterzahl des Raumes. Auf diese Zahl rechnen Sie noch drei bis fünf Prozent Verschnitt hinzu.
Vor dem Verlegen des Parketts sollten die verschlossenen Pakete 48 Stunden in dem Raum lagern, in dem die Verlegearbeiten stattfinden. So kann sich das Holz der klimatischen Umgebung anpassen.
Als erstes sollten Sie überprüfen, ob die Wände des Raumes rechtwinklig sind. Kleinste Abweichungen können dabei mit Abstandskeilen ausgeglichen werden. Da ein Parkettboden nach seiner Verlegung wie jedes normale Holz arbeitet, sollten Sie zwischen dem Parkettfußboden und den Wänden einen Abstand von zehn bis fünfzehn Millimetern einhalten. Am besten verlegen Sie das Parkett zur Einfallrichtung des Lichtes, da so die Fugen optisch verschwinden. Die erste Diele wird nun mit der Nut zur Wand verlegt, wobei diese je nach Verbindungssystem vorher abgesägt werden muss. Die zweite Diele wird daraufhin stirnseitig mit Hammer und Schlagklotz mit der ersten Diele verbunden. Dieses System wird über die Breite des Raumes so weitergeführt, wobei die letzte Diele beim Antreffen auf die Längsseite des Raumes meistens zugeschnitten werden muss. Diese kann mit einem Zugeisen in Position gebracht werden. Beim Ansetzen der zweiten Dielenreihe sollten Sie darauf achten, dass die stirnseitigen Nuten einen Versatz von mindestens vierzig Zentimetern haben sollten. Dies erledigt sich meistens von selbst, wenn Sie die zweite Dielenreihe mit dem Verschnitt der Ersten beginnen. Die zweite Dielenreihe wird nun an die erste angelegt und mit Hammer und Schlagklotz verbunden. Hat der Raum eine Breite von mehr als acht Metern sollten Sie eine Dehnungsfuge mit einbauen, damit das Holz später genug Arbeitsspielraum besitzt. Um die letzte Reihe des Parkettfußboden auf die richtige Breite zu bringen, legt man die Dielen auf die vorletzte Reihe. Mit Hilfe eines Reststückes (für die Dehnungsfuge) werden nun die Konturen der Wand nachgezeichnet und die Dielen auf Maß gesägt. Die Dielen können nun mit dem Zugeisen verriegelt werden. Nach dem Verlegen werden alle Keile und Abstandshalter entfernt.